studierte als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes an der Hochschule für Musik in Freiburg in Breisgau, zu nächst bei Gustav SCHECK und anschließend bei Aurèle NICOLET. Die Konzertreifeprüfung mit dem Prädikat „mit Auszeichnung“ schloss ihre Studien ab. Es folgten mehrere Meisterkurse bei Jean-Pierre RAMPAL in Frankreich.
Als Solistin konzertierte Marianne Henkel häufig mit dem Münchener Kammer-orchester, mit dem Orchestre de Chambre Jean-François Paillard, dem Slowakischen Kammerorchester, dem Franz-Liszt-Kammerorchester Budapest, dem Bach-Collegium München, den St. Georges Strings Belgrad u.v.m. Etwa 20 Jahre lang war sie als freie Mitarbeiterin Soloflötistin des Mün- chener Kammerorchesters unter Hans Stadlmair.
Marianne Henkel war Gast bei Musikfestivals in Vasa (Finnland), bei Pablo-Casals-Festival in Prades und dem „Festival des Grands Inter- prètes“ in Cahors, bei den Sommerlichen Musiktagen in Hitzacker, den Schwetzinger Fest- spielen u.v.a. Konzertreisen führten sie durch die meisten Länder Europas, nach Nordafrika, nach Japan, nach Mexico und in die USA.
Der Kammermusik widmet sich Marianne Hen- kel in ihrem Ensemble „Arpeggio-Trio München“ (mit Harfe und Viola); zusammen mit ihrem Mann András Adorján im „Quartetto Aureo“ (2 Flöten, Cembalo und Cello) und im Duo (durch CD-Einspielungen dokumentiert) mit dem Pianisten Oliver Triendl.
Als erfolgreiche Pädagogin unterrichtete Marianne Henkel in den Jahren 1987/88 im Rahmen einer Gastprofessur an der Musikhochschule „Mozarteum“ in Salzburg und, ebenfalls als Gastprofessorin, von 1994 bis 1999 am „Königlichen Konservatorium“ in Den Haag.
Seit 2004 ist sie Professorin an der Hochschule für Musik und Theater in München. Während der Sommermonate gibt Marianne Henkel Meisterkurse in Deutschland, Luxemburg und in Frankreich.
Marianne Henkel ist künstlerische Leiterin des Vereins „Yehudi Menuhin – Live Music Now – München“.
Zahlreiche Aufnahmen bei Rundfunkanstalten und bei den Schallplattenlabels ERATO, da CAMERA, TRAVERSIÈRES, SCHWANN-KOCH, TUDOR, OBLIGAT und AMBITUS belegen ihren künstlerischen Rang.