Starnberger Musiktage 2008


Presse 2007

Krönender Abschluss der Starnberger Musiktage:
Großer Auftritt der Kursteilnehmer

VON ARNO PREISER
Percha – Hochspannung herrschte in der Munich International School beim Schlusskonzert der 7. Starnberger Musiktage. Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland zeigten, was sie bei der Ferienarbeit mit insgesamt 60 Kursteilnehmern gelernt haben. Von den fünfjährigen „Zwergerln“, die beherzt „Auf der Mauer, auf der Lauer“ geigten, spielten Carla Schallerer dann Vivaldis „Frühling“, Leonie Schmitz ein Suzuki-Allegro und Amanda Zhu, nun am Klavier, einen Blues. Emanuel Jekisch trug Riedings Violin-Marsch vor. Die Pianistin Yumiko Urabe begleitete Teresa Mauch und später Anna Wiedemann bei Paganini-Variationen. Beim Allegro non troppo aus Lalos „Symphonie espagnole“ markierte sie den Orchesterpart, den Violinpart samt Variationen spielte Lavinia Price mit Passion.

So begleitet, gefiel Paulina Krauter bei „Scherzo-Tarantelle“ des 21-jährigen Wieniawski. Beide bewährten sich als Solisten beim Eingangs-Allegro aus Vivaldis Konzert für Violinen a-Moll, Martina Bauer leitete dabei das einfühlsam begleitende Streichorchester, das das Vorspiel mit der Einleitung zu Griegs Holberg-Suite beendete.

Bei den Celloschülern bewältigte Jakob Jokisch, von seiner Schwester begleitet, beim „Intermezzo“ aus Lalos Konzert d-Moll den Wechsel von träumerischem Andantino, eiligem Presto, erneutem Andantino und Allegro. Mit Bravour spielte Emanuel Schad das Eingangsallegro aus Dvoráks Konzert.

Vierhändig musizierten Sophia Jokisch und Lena Wolf die „Ungarische Rhapsodie“ von Denes Agay am Klavier. Besonnen trug Katharina Rosenfelder Liszts 3. Consolation vor. Der Dramatik des Allegro assai aus Beethovens F-Moll-Sonate „Appassionata“ zeigte sich Katharina Schlosser gewachsen. Veronika Joseph gefiel mit wehmütigem Intermezzo a-Moll von Brahms, Mirjam Kraupe mühte sich um die Fingerakrobatik von Liszts Etüde „La Campanella“.

Überraschungen glückten Flötenschülern. Bei Händels Sonate C-Dur beeindruckte Veronika Frey mit sanglichem Largo und schwungvollem Allegro. Alissa Rossius und Carina Misslinger (Flöte) duettierten flink und brillant das Rondo von Anton Bernhard Fürstenau. Von Alexandr Tscherepnin spielten Ursula Althoff, Veronika Frey, Carina Misslinger und Shantala Vallentin aus dem Flötenquartett (1939) feierliches „In the church“, freudiges „Parents hope for their children“ und munteres „In the kitchen“. Viel Beifall.